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Sind Duftkerzen schädlich? Fakten und Mythen, die Sie kennen sollten
Sind Duftkerzen schädlich? Fakten und Mythen, die Sie kennen sollten
Duftkerzen werden mit Entspannung, einem Home Spa und einer angenehmen Atmosphäre assoziiert. Kein Wunder, dass immer häufiger die Frage aufkommt: Sind Duftkerzen gesundheitsschädlich? Im Internet findet man leicht extreme Meinungen, und die Wahrheit liegt, wie so oft, im Detail verborgen. Gleich zu Beginn sei gesagt, dass vier Dinge am wichtigsten sind: die Zusammensetzung (Wachs und Duft, d.h. die Duftkomposition), die Verarbeitungsqualität, die Art des Abbrennens und die Belüftung des Raumes.
In diesem Artikel erklären wir, wann Duftkerzen zum Problem werden können, wie Sie das Risiko von Unannehmlichkeiten reduzieren und worauf Sie achten sollten, wenn Ihnen eine bewusste Wahl und Ihre Gesundheit am Herzen liegen.
Woher kommen die Bedenken bezüglich Duftkerzen?
Die häufigsten Bedenken beziehen sich auf das, was während des Abbrennens entsteht und wie der Körper auf den Duft reagiert. In der Praxis entstehen Probleme meistens durch:
zu intensive Duftkompositionen (Überschreitung der sogenannten sicheren Konzentration), schlechte Belüftung, zu langes Abbrennen ohne Pausen, sowie einen nicht gekürzten Docht, der die Rauchentwicklung und das Rußen verstärkt.
Das ist wichtig, denn selbst eine gute Kerze kann „belastend“ sein, wenn man sie in einem unbelüfteten Raum stundenlang brennt.
Die Wachsart ist wichtig, aber nicht der einzige Faktor
Auf dem Markt finden Sie Duftkerzen aus Paraffin, pflanzlichen Wachsen (z. B. Sojawachs) und anderen Mischungen. In der Praxis ist nicht nur das „Woraus“ entscheidend, sondern auch das „Wie“: die Qualität der Rohstoffe, die Stabilität des Abbrennens, die Wahl des Dochtes und ob die Kerze für ein sauberes Abbrennen konzipiert ist.
Wenn Sie nach einer Alternative zu klassischen Lösungen suchen, können Sie sich ein Beispiel in der Praxis ansehen: Frühling in Kyoto – das ist ein konkretes Produkt, auf das man sich im Kontext einer bewussten Wahl beziehen kann.
Duftkomposition und Empfindlichkeit der Hausbewohner
Ob eine Duftkerze „neutral“ ist, hängt oft mehr vom Duft als vom Wachs selbst ab. Bei manchen Menschen können intensive Kompositionen Kopfschmerzen oder Reizungen verursachen, insbesondere bei schlechter Belüftung und längerem Abbrennen.
In der Duftkomposition ist die Konzentration wichtig, in der Regel gilt: je niedriger, desto besser für die Gesundheit. Die bei der Produktion verwendeten Öle können in sicheren Konzentrationen dosiert werden oder in solchen, die nicht mehr sicher sind – aber immer noch gesetzlich zulässig, erfordern jedoch eine spezielle Kennzeichnung, die sogenannte UFI und einen Eintrag im PCN. Sichere Konzentrationen werden von Chemieunternehmen auf Basis von Dokumentationen berechnet und reichen von 0,01% bis 100%. Dies ist eine riesige Menge an Dokumentation, die verarbeitet werden muss, daher können Videos im Internet vom Typ "füge ein paar Tropfen hinzu" als Märchen betrachtet werden.
Unsere Kerzen werden ausschließlich in sicheren Konzentrationen hergestellt – IMMER.
Wie Duftkerzen sicher und komfortabel abbrennen?
Dieser Teil macht wirklich einen Unterschied. Die einfachsten Regeln sind gleichzeitig die effektivsten:
Schneiden Sie den Docht vor jedem Anzünden, brennen Sie die Kerze nicht im Luftzug ab, machen Sie Pausen und lüften Sie den Raum. In der Praxis sind es gerade der Luftzug und ein zu langer Docht, die am häufigsten die Rußentwicklung verstärken und den Komfort beeinträchtigen. Denken Sie daran, dass jede Kerze, selbst eine natürliche wie Bienen-, Soja- oder Olivenkerze, geringe flüchtige Substanzen abgibt.
Natürliche Duftkerzen und Allergien oder Asthma
Personen mit Allergien oder Asthma sollten besonders vorsichtig sein. Das bedeutet nicht, dass Duftkerzen „verboten“ sind, sondern dass man Folgendes tun sollte: stickige Räume vermeiden, weniger aggressive Düfte wählen, kürzer brennen lassen und die Reaktion des Körpers beobachten. Berücksichtigen Sie immer Ihren Gesundheitszustand und den Grad Ihrer Allergie – Sie kennen sich am besten.
Häufig gestellte Fragen zu Duftkerzen
Sind Duftkerzen gesundheitsschädlich?
Nicht immer. Duftkerzen können angenehm in der Anwendung sein, wenn sie von guter Qualität sind und unter geeigneten Bedingungen, insbesondere bei ausreichender Belüftung, gebrannt werden.
Sind natürliche Duftkerzen sicherer?
Sie werden oft als Alternative gewählt, aber die Qualität des Duftes und das richtige Abbrennen der Kerze bleiben entscheidend.
Können Duftkerzen Kopfschmerzen verursachen?
Ja, besonders bei empfindlichen Personen, bei intensiven Kompositionen und bei mangelnder Belüftung.
Wie oft kann man Duftkerzen brennen?
Am besten in Maßen, mit Pausen und bei ausreichender Frischluftzufuhr.
Zusammenfassung
Die Frage „Sind Duftkerzen schädlich?“ hat keine pauschale Antwort. Am wichtigsten sind die Produktqualität, die Duftintensität, die Brenndauer und die Raumbedingungen. Wenn Sie die Grundlagen – Docht, Zeit, Belüftung – beachten, können Duftkerzen ein angenehmer Bestandteil der täglichen Entspannung sein.
Anmerkungen / Quellen
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Salthammer T. et al., Measurement and evaluation of gaseous and particulate emissions from burning scented and unscented candles, Environment International (2021), PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33964641/
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European Candle Manufacturers Association (ECMA) – Überblick über Forschung und Wissenschaft zu Kerzenemissionen: https://candleseurope.com/research-science/
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U.S. EPA, Introduction to Indoor Air Quality (Rolle von Belüftung und Schadstoffverdünnung): https://www.epa.gov/indoor-air-quality-iaq/introduction-indoor-air-quality
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National Candle Association – praktische Sicherheitstipps (Docht, Zugluft, Belüftung): https://candles.org/candle-safety-tips/
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